Schlagwort: Kommunikation

Bewirb Dich Richtig –> Fallen in der Kommunikation

Bewirb Dich Richtig –> Fallen in der Kommunikation

Fallen in der Kommunikation

Wie überall gibt es auch in der Kommunikation gewisse Verhaltensregeln an die man sich halten sollte. Daher habe ich unten einige Fallen aufgezeigt, die man besser meidet, vor allem in einem Vorstellungsgespräch.

1. Sich herablassend benehmen
Bsp.: „Du hast ja gar keine Ahnung vom Leben“

2. Signale setzen
Bsp.: Ungebetene Ratschläge, Befehle, Drohungen

3. Zu vermeiden ist
Bsp.: keine klaren Aussagen machen, zurückhaltend wirken, ablenkend, unbestimmt

4. Killerphrasen
Bsp.: „Das war schon immer so hier“, „Das geht bei uns nicht“, „Wir haben nun wirklich schon alles probiert“, „Wenn die Idee so gut wäre, hätten wir sie schon längst ausprobiert“ usw.



Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation ist schlussendlich ein Prozess, der es den Gesprächsteilnehmern ermöglicht, den Kommunikationsfluss zwischen beiden Parteien positiv zu unterstützen.

Dabei gilt für das Sprechen:

• Offen sprechen
• Sagen Sie „ICH“
Bsp.: Ich habe festgestellt/Ich habe gesagt usw.
• Bleiben Sie beim Thema
• Bleiben Sie bei der konkreten Situation

Für das Zuhören gilt:

• Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit
• Fassen Sie das gesagte mit eigenen Worten kurz zusammen
• Fragen Sie offen
• Loben Sie ein gutes Gesprächsverhalten
Bsp.: So ein gutes Gespräch hatte ich schon lange nicht mehr!
• Sagen Sie, wie Sie seine Worte empfinden

Kommunikationsgrundsätze

Die Kommunikationsgrundsätze stammen von Paul Watzlawick. Sie werden auch Axiome genannt. Zerbrechen Sie sich aber auf keinen Fall den Kopf darüber. Da ich persönlich der Meinung bin, dass diese Grundsätze wichtig sind, finden Sie zu den Aussagen auch gleich eine kurze Erklärung.

1. Man kann nicht nicht Kommunizieren

Erklärung: Jedes Wort, jede Mimik oder Gestik ist eine Kommunikation. Darum wird auch „schweigen“ als Kommunikation interpretiert.

2. Jede Kommunikation hat eine Sach- und eine Beziehungsebene
Erklärung: Jede Kommunikation enthält über die reine Sachinformation (Inhalt) hinaus einen Hinweis, wie der Sender seine Botschaft verstanden haben will und wie er seine Beziehung zum Empfänger sieht.

3. Kommunikationsabläufe werden unterschiedlich strukturiert

Erklärung: Da jeder seine eigenen Muster (Gefühle, Gedanken und Werte) als die reine „Wahrheit“ hält, fällt er in einen sogenannten Kreisprozess ohne Anfang und ohne Ende.
Kreisprozess bedeutet: Jeder sieht als Ursache des Problems das Verhalten des Gegenübers

4. Kommunikation erfolgt analog oder digital

Erklärung: Analog ist die Ausdrucksweise von Mimik / Gestik 8 , wobei Digital das gesprochene Wort bedeutet.

5. Kommunikation verläuft symmetrisch und /oder komplementär
Gleichrangig:
Freunden, Ehepartnern, Kollegen, Nachbarn, usw. --> symmetrisch

Nicht Gleichrangig:
Eltern-Kind, Vorgesetzter-Untergebener, Arzt-Patient, Lehrer-Schüler --> komplementär

Fazit

Egal ob Sie sprechen oder nur eine Gestik machen, Sie setzen dadurch Signale frei und kommunizieren so gewollt oder ungewollt mit Ihrem Umfeld.

Du siehst also, Fallen in der Kommunikation lauern überall. Daher ist es ratsam, die einzelnen Schritte im Bewerbungsprozess genau zu planen.
Übrigens, der erste Eindruck (Erscheinungsbild) des Gegenübers ist auch eine Art von Kommunikation. Es werden zwar keine Worte übermittelt, aber durch die nonverbale Ausdrucksform wie saubere Kleider, gepflegte Haare, stilvolles Auftreten werden bereits wertvolle Informationen übermittelt. Sie kennen sicher den Spruch: „Der erste Eindruck zählt!“

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Nächstes Mal gehts in der Einleitung weiter mit dem Thema ""Rethorik".

Bewirb Dich Richtig –> Kommunikation

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Kommunikation im Bewerbungsprozess

Kommunikation ist sehr wichtig, darum wird dieses Thema auch hier angeschnitten. Es ist klar, dass in diesem Ratgeber nicht die ganze Kommunikation behandelt werden kann, dies würde den Rahmen sprengen. Trotzdem ist es uns wichtig jeden von Ihnen auf gewisse Faktoren und Hebel die da im Gespräch wirken, aufmerksam zu machen. Damit ist es Ihnen möglich, ein Gespräch oder eben ein Vorstellungsgespräch positiv zu beeinflussen.

Das einfache Kommunikationsmodell

An erster Stelle sollten wir aber beim einfachen Kommunikationsmodell beginnen, welches folgendes besagt:
„Zwischen Sender und Empfänger einer Kommunikation (gesprochen oder mit Gestik, Mimik) gibt es immer ein Signal, eine Codierung, und eine Decodierung.

Dabei kann das Signal:
- ein gesprochenes Wort, also eine verbale Ausdrucksform
- eine Gestik oder Mimik, also eine nonverbale Ausdrucksform
- der Tonfall, die Stimmlage, die Sprache oder die Formulierung
bedeuten.

 

Mit Codierung ist gemeint:
- eigene Werte, eigene Ideen sowie die Erziehung, die Kultur
- zu formulieren / übersetzen und mit eigenen Worten und Gestik auszudrücken oder eben zu senden. Beim Senden wird die Nachricht also vom Sender zum Empfänger übermittelt.

 

Mit Decodieren ist gemeint:
- die Botschaft oder Nachricht zu empfangen
- diese zu entschlüsseln / decodieren
- und diese Nachricht durch die eigenen Werte, eigenen Ideen, eigene Lerngeschichte usw. zu interpretieren.



Nun kann aber folgende Problematik auftreten, nämlich:

„Der Sender und der Empfänger interpretieren nicht gleich!“

Warum ist das so? Naja, das ist so, weil halt jeder von uns eine andere Erziehung oder Ausbildung genoss, weil jeder andere Ideen und andere (innere) Werte hat und fremde Worte, Gestiken oder Mimiken einfach anders interpretiert. Dies ist menschlich, weil wir ja alle verschieden sind.

Die Interpretation sieht dann für einen Fachmann schnell mal so aus:

Bildquelle unbekannt

Durch diese subjektive Betrachtung wird klar, dass jeder einzelne der Teilnehmer offenbar eine eigene Decodierung vornimmt, also jeder das Empfangene anders interpretiert.
Wenn man nun aber weiss, dass jeder anders codiert und decodiert, ist man schon mal in sehr guter Position. Man lernt nämlich dadurch, dass der Gesprächspartner die Botschaft nicht wirklich verstanden haben könnte, und hat dadurch die Möglichkeit, früh einzuschreiten und zu berichtigen.
Dies ist in einem Gespräch sehr wichtig, da es immer mal wieder zu Fehlinterpretationen führen kann und daraus Resultate entspringen, die man so gar nicht wollte.

Beispiele:
Differenzen zwischen Partnern, Freunden, Mitarbeitern Familien
Gröbste Form  Krieg
Und warum? Tja weil man sich schlussendlich einfach nicht richtig verstanden hat. Vielleicht die Gestik, oder das Lachen des Gegenübers nicht so interpretiert hat wie es eigentlich vom Sender gemeint war.
Dazu soll noch kurz erwähnt werden, dass in einem Bewerbungsprozess, egal ob Motivationsschreiben oder Vorstellungsgespräch genau dieser Aspekt auf keinen Fall vernachlässigt werden darf. Der Grund liegt darin, dass man das Gegenüber innerhalb von ganz kurzer Zeit sehr gut kennen lernen soll, denn daraus entspringt am Ende die Entscheidung, ob Sie der neue Mitarbeiter in einer Firma werden oder nicht.
Das alleine ist schon die Mühe wert, sich mit diesem Kapitel auseinander zu setzen, finden Sie nicht auch?

(Artikel gekürzt!)

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Nächstes Mal gehts in der Einleitung weiter mit dem Thema ""Fallen" in der Kommunikation".

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