Schlagwort: Gespräch

Bewirb Dich Richtig –> Rethorik

Bewirb Dich Richtig –> Rethorik

Rethorik

Die Rethorik wird als „Kunst des Redens“, und als „Kunst, durch Reden zu überzeugen“ betrachtet. Es ist die Art der Übermittlung der Kommunikation. Dies kann Verbal und auch Nonverbal stattfinden.
Um frei sprechen zu können, ist es notwendig sich zu öffnen. Dies erreicht man mit der richtigen Atmung und offener Körperhaltung. Man geht davon aus, dass bei einer offenen Körperhaltung das Erscheinungsbild des Redners schon als äusserst positiv gewertet wird.
Die Rhetorik umfasst aber noch weitere wichtige Punkte, auf die man bei einem Gespräch achten sollte:

  • Lautstärke

Passen Sie diese stets der räumlichen Umgebung und den Gesprächsteilnehmern an. Wollen Sie eine Aussage betonen, so verändern sie die Stimmlage bewusst.

  • Sprechtempo

Da die meisten Redner zu schnell sprechen, sollen Sie bewusst das Tempo bei sprechen verlangsamen. Sie erreichen dadurch, dass die Zuhörer besser folgen und das Gehörte auch verarbeiten können

  • Betonung

Vermeiden Sie die Monotonie (Eintönig, Langweilig, Stumpfsinnig) und schliessen Sie einen Gedankengang oder Antwort mit einer Pause ab.



Denkanstoss für Jederman(n)

Was läuft hier richtig, was läuft hier falsch? Wie sind die Aussagen gemeint? Überlegen Sie sich wie er die Nachricht so codieren und senden könnte, damit sie die Nachricht auch so decodiert wie es gemeint war…

Quelle des Bildes ist mir leider nicht bekannt

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Nächstes Mal gehts in der Einleitung weiter mit dem Thema ""Was heisst bewerben?".

Bewirb Dich Richtig –> Kommunikation

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Kommunikation im Bewerbungsprozess

Kommunikation ist sehr wichtig, darum wird dieses Thema auch hier angeschnitten. Es ist klar, dass in diesem Ratgeber nicht die ganze Kommunikation behandelt werden kann, dies würde den Rahmen sprengen. Trotzdem ist es uns wichtig jeden von Ihnen auf gewisse Faktoren und Hebel die da im Gespräch wirken, aufmerksam zu machen. Damit ist es Ihnen möglich, ein Gespräch oder eben ein Vorstellungsgespräch positiv zu beeinflussen.

Das einfache Kommunikationsmodell

An erster Stelle sollten wir aber beim einfachen Kommunikationsmodell beginnen, welches folgendes besagt:
„Zwischen Sender und Empfänger einer Kommunikation (gesprochen oder mit Gestik, Mimik) gibt es immer ein Signal, eine Codierung, und eine Decodierung.

Dabei kann das Signal:
- ein gesprochenes Wort, also eine verbale Ausdrucksform
- eine Gestik oder Mimik, also eine nonverbale Ausdrucksform
- der Tonfall, die Stimmlage, die Sprache oder die Formulierung
bedeuten.

 

Mit Codierung ist gemeint:
- eigene Werte, eigene Ideen sowie die Erziehung, die Kultur
- zu formulieren / übersetzen und mit eigenen Worten und Gestik auszudrücken oder eben zu senden. Beim Senden wird die Nachricht also vom Sender zum Empfänger übermittelt.

 

Mit Decodieren ist gemeint:
- die Botschaft oder Nachricht zu empfangen
- diese zu entschlüsseln / decodieren
- und diese Nachricht durch die eigenen Werte, eigenen Ideen, eigene Lerngeschichte usw. zu interpretieren.



Nun kann aber folgende Problematik auftreten, nämlich:

„Der Sender und der Empfänger interpretieren nicht gleich!“

Warum ist das so? Naja, das ist so, weil halt jeder von uns eine andere Erziehung oder Ausbildung genoss, weil jeder andere Ideen und andere (innere) Werte hat und fremde Worte, Gestiken oder Mimiken einfach anders interpretiert. Dies ist menschlich, weil wir ja alle verschieden sind.

Die Interpretation sieht dann für einen Fachmann schnell mal so aus:

Bildquelle unbekannt

Durch diese subjektive Betrachtung wird klar, dass jeder einzelne der Teilnehmer offenbar eine eigene Decodierung vornimmt, also jeder das Empfangene anders interpretiert.
Wenn man nun aber weiss, dass jeder anders codiert und decodiert, ist man schon mal in sehr guter Position. Man lernt nämlich dadurch, dass der Gesprächspartner die Botschaft nicht wirklich verstanden haben könnte, und hat dadurch die Möglichkeit, früh einzuschreiten und zu berichtigen.
Dies ist in einem Gespräch sehr wichtig, da es immer mal wieder zu Fehlinterpretationen führen kann und daraus Resultate entspringen, die man so gar nicht wollte.

Beispiele:
Differenzen zwischen Partnern, Freunden, Mitarbeitern Familien
Gröbste Form  Krieg
Und warum? Tja weil man sich schlussendlich einfach nicht richtig verstanden hat. Vielleicht die Gestik, oder das Lachen des Gegenübers nicht so interpretiert hat wie es eigentlich vom Sender gemeint war.
Dazu soll noch kurz erwähnt werden, dass in einem Bewerbungsprozess, egal ob Motivationsschreiben oder Vorstellungsgespräch genau dieser Aspekt auf keinen Fall vernachlässigt werden darf. Der Grund liegt darin, dass man das Gegenüber innerhalb von ganz kurzer Zeit sehr gut kennen lernen soll, denn daraus entspringt am Ende die Entscheidung, ob Sie der neue Mitarbeiter in einer Firma werden oder nicht.
Das alleine ist schon die Mühe wert, sich mit diesem Kapitel auseinander zu setzen, finden Sie nicht auch?

(Artikel gekürzt!)

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Nächstes Mal gehts in der Einleitung weiter mit dem Thema ""Fallen" in der Kommunikation".

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