Pflichtlager

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Notvorräte als Pflichtlager sollen wieder obligatorisch werden!

So lautet der Titel in der Zeitschrift 20 Minuten zu einem Artikel im Januar 2015. Grund dafür war eine grossangelegten Sicherheitsübung im Herbst 2014. Daraus resultierte eine Aussage des damaligen Projektleiters in der er rät, dass alle Haushalte wieder einen Notvorrat anlegen. So wie es schon einmal Pflicht war in der Schweiz.

Das durchgespielte Szenario fing aus der Sicht vieler eher Harmlos an, nähmlich mit einer Cyberattacke (da denkt man sich ja nicht unbedingt etwas böses dabei). Für 48 Stunden viel in der ganzen Schweiz aufgrund der Attacke der Strom aus. Also auch in allen Spitälern, Ämtern, Polizei, Feuerwehr usw. funktionierte ausser den Notstromanlagen nicht's mehr. Auch in den darauffolgenden 3 Monaten war noch immer nicht die ganze Stromleistung wieder hergestellt, dank der Hartnäckigkeit der Verursacher.

Des Schicksals noch nicht genug, wütete in der gleichen Zeit auch noch eine Grippepandemie mit 2 Millionen infizierten. Wer möchte kann es selber noch ausführlicher nachlesen. Du findest genug Artikel der Tageszeitungen im Netz.

Nun, wer sich diese Szenarien vorstellen kann, sieht schon auch, dass die Hilforganisationen und die Maschinerie des Bundes wahrscheinlich sehr geschwächt und angeschlagen dieser Situation entgegenstehen würden. Oder denkst Du etwa, dass in der Realität von 200'000 (meine Aussage) Hilfspersonen tatsächlich auch soviele einrücken werden? Denkst Du etwa, von diesen Personen sei keiner infiziert oder desertiere? Es kann jeder glauben was er will, aber ich finde:

"Wer also autark sein kann, ist somit im Vorteil."

Dabei braucht es gar nicht so viel um autark zu sein, wer sagt denn gleich, dass es Monate sein müssen für die wir vorsorgen sollen? Wichtig sind doch vermutlich nur die ersten paar Tage,vielleicht die ersten Wochen. Man weiss es einfach nicht und das macht die ganze Sache ja auch so schwierig.

Vielleicht verstehen jetzt mehr unter Euch, warum unser Blattmann (Armeechef bis Ende 2016) seine 300 Liter Wasser in PET-Flaschen hortet. Seine eigene Notvorsorge, auch seine eigene Entscheidung.

Ich möchte keine Sympathie hegen für ihn, ich kenne ihn nicht einmal. Aber was er macht finde ich super.. Er ist sich möglichen Gefahren bewusst, so gut er kann. Und er übernimmt auch Eigenverantwortung.

Damit hat er schon mehr getan als viele unter uns um ein wenig autarker zu sein.

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