Leseprobe Bewerbungsprozesse

Leseprobe Bewerbungsprozesse

"Bewerbungsprozesse"

1      Einleitung

Viele Stellensuchende stehen meistens vor den gleichen Problemen. Während die Einen von ihnen sich mühelos durch die Bewerbungsprozesse schlängeln und locker und ohne scheinbaren Aufwand einen neuen Job finden, tun sich die Anderen sehr schwer damit und erhalten eine Absage nach der Anderen. Dies obwohl sie sehr gute Fähigkeiten besitzen und durchaus der passende Mitarbeiter wären. Aber zu viele scheiden schon bei der ersten Eingabe der Bewerbung aus einfachen Gründen aus und schaffen es so einfach nicht, dass ihre Bewerbung überhaupt beachtet wird.

 

Eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet haben aufgezeigt, dass die gestellten Anforderungen der UNE[1] in heutiger Zeit nicht ganz so leicht zu erfüllen sind. Dies kommt sicherlich daher, dass eine UNE sich den neuen Mitarbeiter aus einer Vielzahl von Bewerbungen regelrecht aussuchen kann. Ein weiterer Grund ist, dass es in heutiger Zeit für jeden Fachbereich eine Ausbildung oder passende  Weiterbildung gibt. Somit wird dies halt alles auch abverlangt von einen Bewerber: Stetige Weiterentwicklung im Berufsleben. Ganz nach dem Motto:

 

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“.

 

Das heisst nichts anderes, als dass man sich stetig weiterentwickeln sollte. Nicht nur im privaten Bereich, sondern wie schon gesagt auch im beruflichen Umfeld.

Was dabei stets in Vergessenheit gerät, ist dabei die Aktualität der eigenen Bewerbungsunterlagen. Auch die Aktualität wie man eine Bewerbung schreibt, muss dann von vielen beschwerlich wieder erlernt werden.

 

Meine langjährige Partnerin und meine Wenigkeit, haben uns entschlossen, für Sie ein E-Book als Leitfaden zu schreiben, eine Schritt für Schritt – Anleitung die jederzeit griffbereit ist und in dessen Ablauf man(n) sich schnell einfindet. Auch sollen gute Tipps und eigene Erfahrungen mit einfliessen, damit Sie schlussendlich mit diesem Ratgeber eine aktuelle und kreative Bewerbung schreiben können, mit der Sie so richtig punkten können. Auch wird aufgezeigt wie Sie ein komplettes Bewerbungsdossier und eine Präsentationsmappe erstellen können.

 

 

Wir haben den Leitfaden sehr umfangreich gestaltet, mit dem Ziel, dass Sie mit guter Vorbereitung Ihre eigene persönliche, perfekte Bewerbung schreiben lernen. Aber auch, damit Sie den Bewerbungsprozess spielend durchschreiten und so neue Massstäbe in der Bewerbungswelt setzen. Und dies nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Österreich. Damit Ihre Bewerbung den steigenden Anforderungen jeder UNE gerecht wird.

 

Sie werden durch diesen Ratgeber auch verstehen, was eigentlich im Stelleninserat gesucht wird und Sie werden Ihre Stärken und Schwächen ganz klar strukturieren können. Darüber hinaus werden Sie den Umgang mit verschiedenen einfachen Tools lernen und vor allem, wie Sie die daraus gewonnenen Erkenntnisse beim ganzen Bewerbungsprozess positiv zu Ihrem Nutzen einfliessen lassen können.

Unser Ziel ist es, dass Sie sich nicht nur gut, sondern sehr gut verkaufen und dass jede Firma froh sein kann, Sie als Mitarbeiter gewinnen zu können.

 

So entsteht für beide Parteien eine Win-Win-Situation.[2]

 

Um Missverständnisse einiger verwendeter Begriffe  in diesem Leitfaden zu unterbinden, werden wir hier die Wichtigsten aufzeigen:

 

UNE

Abkürzung für die Bezeichnung eines Unternehmens, einer Unternehmung oder auch für eine Firma

 

Bewerbungsdossier

Oder auch Bewerbungsunterlagen genannt. Ein Bewerbungsdossier beinhaltet alle Teile einer kompletten Bewerbung, also Motivationsschreiben, Zeugnisse, Lebenslauf

 

CV, Curriculum Vitae

Ist ein Fachbegriff oder Abkürzung für einen Lebenslauf

 

Motivationsschreiben

Wird auch  Anschreiben oder Bewerbungsschreiben genannt

 

1.1     Problemstellung

Der Arbeitsmarkt ist in der heutigen Zeit stark übersättigt. Nicht zuletzt drängen Facharbeiter aus allen Richtungen nach Europa. Dadurch entsteht eine Verknappung der Ressource „Arbeitsplatz“. Ja die Arbeitsplätze werden in der Regel nicht immer mehr, aber es hat mehr Facharbeiter welche diese Arbeitsstellen wollen.

Das heisst aber auch, dass bei gleichbleibenden offenen Stellen die Nachfragen zunehmen, je mehr Bewerber auf den Markt drängen.

Das ist ein Hauptgrund, warum  Arbeitgeber nicht mehr gewillt sind, horrende Löhne für Ihre Arbeiter zu zahlen, wenn Sie aus einer so breiten Palette einen günstigeren Facharbeiter auswählen können.

Wenn wir den Markt in der Schweiz, Österreich und in Deutschland anschauen, so müssen wir auch feststellen, dass es viele Mitbewerber auf dem Stellenmarkt gibt, die haben sehr gute (Fach-)Ausbildungen und sind sehr gesucht.

 

Zusammenfassend werden wir hier die Ursachen für den Angebotsüberschuss aufzeigen:

  • Marktsättigung zwingt den Stellensuchenden zu mehr Kreativität
  • Arbeitgeber kann sich den neuen Arbeitnehmer aus einer Vielzahl von Bewerbern aussuchen
  • Arbeitgeber „diktiert“ den Lohn zu grossen Teilen vor
  • Nicht der Mensch steht im Vordergrund, sondern sein wirken ist das was zählt
  • Man muss vielleicht auch Arbeiten verrichten die man nicht unbedingt möchte
  • Viele Fachkräfte werden gesucht, die viele Weiterbildungen vorweisen können

 

Eins steht darum jetzt schon fest, Ihre Bewerbung muss von Anfang an punkten!

 

1.2     Angebot und Nachfrage

Für den Stellenmarkt bedeutet Angebot und Nachfrage nichts anderes, als dass bei einem Angebotsüberschuss viele Bewerber auf den Markt drängen, wo hingegen bei einem Nachfrageüberschuss zu viele Stellen unbesetzt bleiben. Durch die Marktsättigung an Bewerbern fallen die Marktpreise. In so einer Situation sind die Arbeitgeber nicht bereit, Ihre zukünftigen Mitarbeiter zu hoch zu honorieren.

Im Gegensatz zu einem Fachkräftemangel (oder Bewerbungsmangel) sind die Arbeitgeber sofort bereit höhere Lohnforderungen zu akzeptieren.

Daraus ist zu schliessen, dass praktisch jeder, der sich in der heutigen Zeit auf eine Stelle bewirbt, schlussendlich den Lohn akzeptieren wird, den ihm die Firma bereit ist zu bezahlen…

 

Bei einer Nischenstelle ist das natürlich genau umgekehrt, denn wo Mangel an Fachkräften herrscht, kann der Arbeitgeber weniger auswählen und verliert an Druckmittel (manchmal zähneknirschend).

 

 

1.3     Aktueller Wissensstand

Durch den Überschuss an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt werden wir also gezwungen, nicht nur zu schlechten Konditionen zu arbeiten, sondern uns stetig weiter zu entwickeln und uns immer wieder weiter zu bilden.  Auch sind wir durch den Druck gezwungen, unsere Kreativität zu steigern. Immer „Aktuell“ zu sein ist schwierig und kostet uns eine Menge Zeit und Geld. Das hingegen interessiert die Arbeitgeber nicht, haben Sie doch im Moment die Hebel in der Hand. Ob dies gut oder schlecht ist, dass lasse ich mal offen, denn aus meiner Sichtweise hat alles eine Gute und eine weniger gute Seite. Ob das in weiterer Zukunft so bleibt, wage ich zu bezweifeln, denn es hat schon immer Höhen und Tiefen in verschiedenen Epochen gegeben. Es handelt sich also nur auf eine Momentaufnahme, auch wenn sie jetzt schon ein wenig länger dauert.

1.4     Ziel vom E-Book

Das E-Book soll also ein Leitfaden sein, an welchen sich der Stellensuchende anlehnen kann, der ihn motivieren soll um alles für sich heraus zu holen, damit er kreativ und aktiv werden kann.

Dieses E-Book soll Ihnen helfen, den Arbeitsmarkt und die Bewerbungsprozesse in den UNE besser zu verstehen. Standardfehler sollen durch die Hilfe des Leitfadens ganz eliminiert werden, er soll dafür eine Hilfestellung bieten.

 

1.5     Vorgehensweise und Aufbau

Die Vorgehensweise im Leitfaden lehrt Sie, effiziente Abläufe und Methoden für den Bewerbungsprozess zu entwickeln. Damit Sie ein gewisses Verständnis und das nötige Wissen aufbauen können, wird Sie der Leitfaden, angefangen von der Kommunikation bis hin zur Rhetorik, führen. Lassen Sie sich nicht verwirren, denn der gesamte Bewerbungsprozess ist hier integriert, Sie werden Schritt für Schritt geführt. Wir möchten Sie so gut wie möglich unterstützen und darum ist es wichtig, auch die Prozesse ganz aussen am Rande zu kennen. Seien Sie motiviert, wir alle lernen jeden Tag dazu.

 

12 Kapitel zum erfolgreichen Bewerben

1.    Einleitung Dieser erste Teil dient dem besseren Verständnis
2.    Nutzwertanalyse
3.    Abstecher in die Kommunikation
4.    Was heisst überhaupt „bewerben“
5.    Mögliche Fehlerquellen
6.    Modernes Personalmanagement in einer UNE

 

 

7.    Stellenausschreibung prüfen Dieser zweite  Teil dient dem eigenen Bewerbungsprozess
8.    Eigene Fähigkeiten definieren
9.    Hilfsmittel
10.  Schriftliche Bewerbung
11.  Persönliches Vorstellungsgespräch
12.  Vorbereitung auf ein zweites Gespräch

 

2       Nutzwertanalyse

Ein Tool, welches ich Ihnen hier vorstellen möchte, ist die Nutzwertanalyse. Für mich eher ein Entscheidungsfinder, da er klipp und klar rational aufzeigt, welches eigentlich die richtige Entscheidung wäre.

Aus diesem lässt sich beispielsweise ableiten, wie gut eine ausgeschriebene Stelle zu Ihren Bedürfnissen passt und welche Soll– oder Muss-Kriterien es zu erfüllen gibt.

 

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Inhaltsverzeichnis

1       Einleitung. 4

1.1        Problemstellung. 6

1.2        Angebot und Nachfrage. 7

1.3        Aktueller Wissensstand. 8

1.4        Ziel vom E-Book. 9

1.5        Vorgehensweise und Aufbau. 9

2       Nutzwertanalyse. 10

3       Abstecher in die Kommunikation. 13

3.1        Das einfache Kommunikationsmodell 13

3.2        Aktives Zuhören von F. Schulz. 16

3.3        „Fallen“ in der Kommunikation. 17

3.4        Gewaltfreie Kommunikation. 18

3.5        Kommunikationsgrundsätze. 19

3.6        Rhetorik. 20

3.7        Denkanstoss für „Jederman(n)“ 21

4       Was heisst überhaupt bewerben?. 22

5       Mögliche Fehlerquellen. 23

6       Modernes Personalmanagement in einer UNE.. 23

6.1        Personalplanung in einer UNE.. 25

6.2        Personalsuche in einer UNE.. 26

6.2.1         Stellenbeschreibung in einer UNE.. 26

6.2.2         Das Anforderungsprofil einer UNE.. 26

6.2.3         Personalinserat verfassen in einer UNE.. 28

6.3        Personalauswahl in einer UNE.. 29

7       Stellenausschreibung prüfen. 34

8       Eigene Fähigkeiten definieren. 37

9       Hilfsmittel 41

9.1        Der Wertschöpfungsprozess. 42

9.2        SWOT-Analyse. 44

10         Schriftliche Bewerbung. 51

10.1     Motivationsschreiben, Darstellung und Deckblatt 51

10.2     Bewerbung schreiben (Motivationsschreiben) 52

10.2.1      AIDA, Headline. 52

10.2.2      Fähigkeiten aufzeigen. 56

10.2.3      Ausdrucksweise. 57

10.2.4      Authentische Wirkung. 58

10.2.5      Foto. 59

10.2.6      Beachten à Postweg, Online. 59

10.2.7      Das geht nun wirklich nicht 62

10.3     Nachfrage entwickeln. 63

10.4     Erste absage, was nun?. 64

11         persönliches Vorstellungsgespräch. 64

11.1     Gesprächsvorbereitung. 64

11.1.1      Präsentationsmappe erstellen. 69

11.2     Gesprächsdurchführung. 70

11.3     Nachbearbeitung des Vorstellungsgespräch. 73

11.4     Absage, was nun?. 74

12         Zweites Vorstellungsgespräch im gleichen UNE.. 74

12.1     Vorbereitung auf das zweite Gespräch im gleichen UNE.. 75

12.2     Ablauf des zweiten Vorstellungsgesprächs im gleichen UNE.. 76

12.3     Definitive Zusage oder Absage. 76

13         Empfehlungen. 77

14         Nutzwertanalyse. 79

15         Anhang. 81

15.1     Stelleninserat als Beispiel 81

15.2     Kompetenzen-Liste. 82

15.3     Beispiel Motivationsschreiben (CV, Curriculum Vitae), Deckblatt 84

15.4      Beispiel Lebenslauf  87

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