(dup) Dein Konzept

(dup) Dein Konzept

Konzept, welche Möglichkeiten habe ich?

In erster Linie spielt es keine so grosse Rolle wie Du Dein Konzept startest und schlussendlich zusammenstellen magst, es wird das Richtige sein. Denn wenn Du Dir nur einmal ernsthaft Gedanken über dieses Thema machst, so hast Du bereits viel mehr gemacht als der Grossteil der Mitmenschen.
Krisenvorsorge und Notfallplanung mag in diesem Moment ein wenig Zeit und Kosten einnehmen und wenn der Fall für Dein Krisenmanagement nie eintreffen mag, so sind Deine Ressourcen niemals vergebens, denn Du konntest wieder vieles lernen. Du hast Dir Wissen angeeignet, welches Du weitergeben kannst.


Wenn Du eine Familie, eine Partnerin oder einen Partner hast, so mache die Planung nicht alleine, sondern beziehe sie alle ein. Vergiss nicht, Du bist nicht alleine.

Ich wünsche Euch viel Spass dabei...

Bevor Du Dir ein geeignetes Konzept erarbeitest, solltest Du Dir ein paar Gedanken machen:

  • Möchte ich einen Vorrat mit Langzeitlebensmitteln oder lieber nicht?
  • Wieviel benötige ich überhaupt?
  • Verbrauchs- oder Gebrauchsgüter, was ist denn das?
  • Welche Ressourcen kann ich dafür einsetzen?
  • Was gibt es sonst noch zu beachten?
  • Wie soll ich mich arrangieren im Bezug auf gestaffelte Anschaffung

Nun beginnen wir aber!

Langzeitlebensmittel vs. Umlauflebensmittel

In dieser Tabelle stellen wir die Umlauflebensmittel den Langzeitlebensmittel in Funktionalität, Preis usw. gegenüber.

 LangzeitlebensmittelUmlauflebensmittel
Haltbarkeit10 bis 25 Jahrebis 2 Jahre
UmlaufKeinePlanung sehr gut
Kontrolle Ablaufdatum, Menge usw.Sehr wenigStetige Kontrolle
Preise für AnschaffungHochGeringe zusätzliche Kosten
Aufwand für BewirtschaftungGeringHoch
VielseitigkeitGeringSehr gut möglich
Beliebtheit/AuswahlmöglichkeitenMittelFreie Auswahl
AnwendungSehr einfachBis sehr komliziert

Erklärungen:

Preise/Anschaffungen --> Umlauflebensmittel

Der grösste Teil der Lebensmittel wird sowieso benötigt und darum nach Bedarf gekauft. Es fallen also nur geringe zusätzliche Kosten an.

Vielseitigkeit --> Langzeitlebensmittel

Meistens handelt es hierbei um Eintopf- oder Fertiggerichte


Was wir persönlich bei Langzeitlebensmitteln als störend empfinden, ist die Tatsache, dass die Lebensmittel irgendwo in einem Raum in irgendeiner Ecke lagern und darauf warten, bis sie:

  1. ihr Ablaufdatum erreicht haben
  2. in einem Katastrophenfall benutzt werden (ist ja eigentlich ihre Aufgabe).

Was würdest Du mit diesen Lebensmitteln machen wenn sie bald ablaufen? Verschenken oder selber Essen? Jeden Tag Fertiggerichte aus der Büchse oder aus dem Beutel essen? Du wirst sehen, dass Dein Notvorrat eine Menge Beutel und Dosen enthält.


Mengenberechnungen

Wir berechnen an dieser Stelle die Menge an Lebensmittel. Falls Du Haustiere hast, so werden wir das benötigte Futter auch einberechnen. Schaut Dir einfach das Video an...

Berechnungstool Lebensmittel & Wasser für Dein Konzept


Verbrauchsgüter & Gebrauchsgüter für Dein Konzept

Hier wollen wir keine Auflistung der benötigten Verbrauchs- und Gebrauchsgüter machen, sondern wir wollen Dir aufzeigen, für welche Fälle überhaupt vorgesorgt werden soll. Auflistungen von Verbrauchs- und Gebrauchsgüter findet Ihr auch in meinem E-Book über Notfallplanung.

Ausfall von Strom oder Wasser
Info Strom- oder Wasserausfälle kann es immer mal wieder geben. Grundsätzlich bleiben wir ja verschont und wenn dann mal kein Strom oder Wasser verfügbar ist, dann dauert es höchstens mal ein paar Stunden. kleiner Tipp Grundsätzlich sollte man immer irgenwie Kerzen, Feuerzeug oder Streichhölzer, Notkocher, genügend Wasser zum Trinken, Kochen, Hygiene/Reinigung oder für die Toilettenspühlung bereit stellen. Vielleicht dauert der Ausfall ja nur eine Stunde, vielleicht aber auch 2 Tage.
Versorgungsnotfall, gesperrte Strassen, Infrastrukturschäden, Schneefall, Erdrutsch, Sturm
Info Solche Vorfälle können auch immer einmal vorkommen. Daher ist auch wichtig, dass jeder seine Agglomeration, sein Umfeld beim Konzept miteinbezieht. Also Regen- und Schneeverhältnisse, hat es schon mehrmals Hochwasser in Deiner Gegen gegeben, usw. kleiner Tipp Je grösser die zu befüchtenden Schäden werden können, umso mehr solltest Du auch Deine Verbrauchs- und Gebrauchsgüter überdenken.
Wasseralarm, Hochwasser, Überschwemmungen
Info Es macht natürlich keinen grossen Sinn, wenn Du Deine Notstromgruppe und Deine Lebensmittelvorräte im Keller lagert. Das Wasser fliesst immer zuerst nach unten.Bei einem Wasseralarm hast Du vielleicht noch genügend Zeit, um einzelne Sachen zusammen zu suchen, mehr bleibt vermutlich nicht. kleiner Tipp Suche Dir geeignete Räume, achtet auf die Trockenheit. Es gibt auch Schränke zu kaufen, welche speziell für die Bevorratung gedacht sind.
Allgemeiner Alarm
Info Auch beim allgemeinen Alarm muss es meistens schnell gehen, Zeit für Einkäufe bleibt auch hier nicht. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, auch einmal über gewisse Vorbereitungen wie Notfallplan, Evakuierungsplan, Besammlungsorte, Verständigung mit Familienangehörigen usw. nachzudenken. kleiner Tipp Bestimmte Papiere, Ausweise, Medikamente sollte man stets griffbereit halten. Dazu gehören auch Telefonlisten und vor allem der Notfallplan. Bespricht solche Planungen, Treffpunkte usw. vorher mit Deinen Familienangehörigen.
Pandemie, Unruhe, Krawalle, Krieg
Hier müssen wir davon ausgehen, dass Deine Sicherheit vorgeht und dass es besser ist, drinnen zu bleiben. Wenn nötig ist der Luftschutzbunker sowieso wichtig.Bei einer Pandemie wird es vermutlich verboten sein nach draussen zu gehen. Info In so einer Situation ist es wohl besser wenn niemand weiss, dass Du für den Notfall vorgesorgt hast. Du machst also einen guten Schritt, wenn Du dies in Deinem engsten Kreis belässt. Es wird genug Plünderungen und Krawalle geben. grosser Tipp Dass ist der Grund, warum ein kluges Konzept rund um den Notvorrat so wichtig ist. Schlussendlich geht es dann ums Überleben und Du wirst es kaum ohne Lebensmittel, Verbrauchs- oder Gebrauchsmittel schaffen. Nur Luft alleine wird zum Leben kaum reichen. Mach also Deine Planung für Dich und Deine Familie. Es sieht egoistisch aus, aber vielleicht wird es Dich retten.
Weitere Informationen einholen
Hole weitere Erkundigungen in Deiner Stadt oder Deiner Kommune ein über verschiedene Alarmsirenen, verschiedene Besammlungsplätze, Ausgabestellen für Notverpflegungen, Sammelunterkünfte, wo erhälst Du im Notfall ärztliche Hilfe usw.

Aufwand von Ressourcen zusammenstellen
Auch die Ressourcen sollen dabei geplant werden. Es steckt ja nicht nur ein finanzieller Aufwand dahinter, sondern je nachdem wie Du Deinen Notvorrat plant, hast Du auch ein... --> weiter gehts im E-Book

Falls Du Dein Konzept schon gewählt und bereits mit der Planung der Lebensmittel und der Güter begonnen hast, so wirst Du bestimmt schon bemerkt haben, dass da recht viel an Material zusammen kommt. Da kommt noch einiges auf Dich zu, vielleicht nicht finanziell, sondern vielmehr ein Platzproblem. Wo soll denn das alles untergebracht werden? Was die finanziellen Aspekte betrifft, so raten wir Dir, Anschaffungen geregelt und gestaffelt zu besorgen, vielleicht auch mal Sonderangebote zu beachten. Du siehst also, ganz so einfach wird es für die meisten von Euch nicht.

Last but not leas
Bund und Länder in Schweiz und Deutschland gehen davon aus, dass jeder Bürger eine persönliche Vorsorge von 10 bis 14 Tage als Vorrat besitzt. Das ist keine Pflicht sondern ein Ratschlag. Jeder einzelne ist also selber für seinen Notvorrat verantwortlich.

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